Auf Initiative der SPD Lichtenrade-Marienfelde und Mariendorf hat die SPD Tempelhof-Schöneberg ihren Beschluss am 26.1.2015 bekräftigt, wonach der Bau der Dresdner Bahn eine Tunnellösung für die Trassenführung in Lichtenrade vorsehen soll:
"Die SPD Tempelhof-Schöneberg bekräftigt ihre Beschlüsse, wonach der Bau der Dresdner Bahn eine Tunnellösung für die Trassenführung in Lichtenrade vorsehen soll.
Die sozialdemokratischen Mitglieder des Senats werden aufgefordert, sich weiterhin für die im Koalitionsvertrag verabredete Tunnelführung einzusetzen und gegenüber dem Bund und der Deutschen Bahn auf eine schnelle Realisierung zu drängen. Dazu sollen insbesondere die für den Tunnelbau erforderlichen Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren zügig vorgelegt werden. Die öffentlichen Zusagen des Senats über den Finanzierungsanteil des Landes dürfen nicht infrage gestellt werden."
Begründung:
Ausschließlich eine Tunnellösung kann die drohende Zerschneidung des Ortsteils durch die zu bauende Hochgeschwindigkeitsstrecke der Deutschen Bahn verhindern. Mit einer oberirdischen Führung und entsprechend benötigten Lärmschutzwänden ginge eine unangemessene Einschränkung des Wohnumfeldes einher, die nicht hingenommen werden kann. Insbesondere würden eine Unterführung des Autoverkehrs der Bahnhofstraße mit einem Gefälle von 8 % sowie der Wegfall der Querung Wolziger Zeile zu einer städtebaulich inakzeptablen Teilung des Ortsteils und der Einkaufstraße führen.
Die SPD Tempelhof-Schöneberg hat sich in den vergangenen Jahren stets für eine Tunnellösung eingesetzt, auch durch ihre Abgeordneten im Deutschen Bundestag und im Abgeordnetenhaus sowie in der Bezirksverordnetenversammlung. Wir vertrauen ebenso wie die Bürgerinnen und Bürger in Lichtenrade auf die im Koalitionsvertrag und in der Zählgemeinschaftsvereinbarung niedergelegten Aussagen zur Umsetzung der Tunnellösung und auf die diesbezüglichen Erklärungen des Senats in den vergangenen Jahren.