
Nachdem 2013 im Rahmen einer Perspektivenwerkstatt ein Leitbild für die Entwicklung der Bahnhofstr. verabschiedet wurde, ist diese im letzten Jahr in das Förderprogramm "Aktive Zentren" aufgenommen worden. Notwendige Grundlage und Voraussetzung ist die Erarbeitung eines "Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts" (ISEK), das mit einer breiten Bürgerbeteiligung erarbeitet wird. Der Prozess zur Entwicklung des ISEK wird durch das Büro für Stadt- und Regionalplanung "die raumplaner" begleitet. Ca. 150 Lichtenrader Bürgerinnen und Bürger nahmen an der Konferenz teil, die SPD Lichtenrade-Marienfelde wurde durch die Abteilungsvorsitzende Andrea Kühnemann und die Bezirksverordnete Ingrid Kühnemann vertreten. Zu Beginn der Veranstaltung spielte das Thema "Dresdner Bahn" durch die Äußerung des Stadtentwicklungssenators Andreas Geisel in der letzten Woche eine große Rolle. Alle Anwesenden brachten ihr Unverständnis und ihre Empörung sehr deutlich zum Ausdruck, für die Lichtenraderinnen und Lichtenrader kann es nur die Tunnellösung geben. In vier Arbeitsgruppen wurden dann die Themen: Gewerbe und Handel, Mobilität und Verkehr, Baukunst und Gestaltung sowie der gesamte Komplex Lebensqualität weiter diskutiert. Es wurde zunächst Stärken und Schwächen analysiert, danach in einer weiteren Runde konkrete Maßnahmen erarbeitet. Neben der fehelenden Aufenthaltsqualität, wurde die Erarbeitung eines Verkehrsentwicklungskonzepts als besonders dringlich eingestuft. Die SPD Lichtenrade-Marienfelde begrüßt besonders die Einbeziehung des Kinder- und Jugendparlaments, damit möglichst die Interessen vieler Bevölkerungsgruppen berücksichtig werden. Am 12. Feb. 2015 wird ein Expertenworkrshop die Vorschläge weiter vertiefen und konkretisieren, am 31.03.2015 soll der entsprechende Beschluss durch das Bezirksamt erfolgen, die Bezirksverordnetenversammlung soll sich am 22.04.2015 mit dem ISEK befassen, und am 30.04.2015 soll dann eine Abschlussveranstaltung die Lichtenraderinnen und Lichtenrader nochmals informieren. Die SPD Lichtenrade-Marienfelde sieht das Projekt als große Chance, dass sich die Bahnhofstraße positiv verändert und ihre Aufenthaltsqualität verbessert wird, so die Abteilungsvorsitzende Andrea Kühnemann.

