„Es ist wichtig, dass wir heute abend hier sind und damit die Demokratie mit Leben erfüllen“, sagte der Präsident des Abgeordnetenhauses Walter Momper am Mittwochabend auf einer Kundgebung gegen die NPD in Schöneberg.
Die SPD Tempelhof-Schöneberg und die anderen Parteien der Bezirksversammlung hatten zur Protestdemonstration gegen eine Wahlkampfveranstaltung der NPD im Rathaus Schöneberg aufgerufen. Viele Berlinerinnen und Berliner versammelten sich hinter dem Plakat „Gegen Nazis – kurze Haare, kurzer Verstand“ auf dem John-F.-Kennedy-Platz. Der Einmarsch der NPD-Funktionäre in das Rathaus wurde mit lauten „Nazis raus“-Sprechchören begleitet.
„Es ist wichtig, dass wir heute abend hier sind und damit die Demokratie mit Leben erfüllen“, sagte der Präsident des Abgeordnetenhauses Walter Momper am Mittwochabend auf einer Kundgebung gegen die NPD in Schöneberg.
Die SPD Tempelhof-Schöneberg und die anderen Parteien der Bezirksversammlung hatten zur Protestdemonstration gegen eine Wahlkampfveranstaltung der NPD im Rathaus Schöneberg aufgerufen. Viele Berlinerinnen und Berliner versammelten sich hinter dem Plakat „Gegen Nazis – kurze Haare, kurzer Verstand“ auf dem John-F.-Kennedy-Platz. Der Einmarsch der NPD-Funktionäre in das Rathaus wurde mit lauten „Nazis raus“-Sprechchören begleitet.
Die SPD-Vorsitzende im Bezirk Dilek Kolat begrüßte die Teilnehmer und war erfreut über das breite Bündnis gegen Rechts. Walter Momper bezeichnete die Präsenz der extremistischen Partei im geschichtsträchtigen Rathaus als „nicht erträglich“ . „Wir geben keinen Millimeter Boden für dieses Gedankengut preis“, pflichtete ihm der Vorsitzende der SPD Berlin Michael Müller bei, „denn mit diesen Leuten kann es keine Gemeinsamkeiten geben“.
SPD-Bezirksbürgermeister Ekkehard Band bedauerte, dass „die rechtlichen Gegebenheiten“ nicht ausreichten, der NPD ihre Versammlung im Rathaus zu verweigern. Weitere Redner der Veranstaltung waren der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Wieland von den Grünen, der CDU-Fraktionsvorsitzende im Abgeordnetenhaus Nicolas Zimmer sowie der Wirtschaftssenator der Linkspartei Harald Wolf. Am Nachmittag vor der Demonstration hatten alle Parteien des Abgeordnetenhauses den Aufruf „Berlin ist, wo Vielfalt gelebt wird“ vorgestellt, der an die Berliner Bürger appelliert, ihre Stimmen bei der anstehenden Wahl einer demokratischen Partei zu geben und Zivilcourage gegen rechtsradikale Übergriffe zu zeigen. Ein erstes Beispiel dieses Engagements zeigte sich gestern in Schöneberg.
Text: Christoph Gerken / Fotos: Gerken & SPD Tempelhof-Schöneberg