Am 9. September 2012 bot die Geschichtswerkstatt Lichtenrade einen Rundgang zu den Gedenkorten zum Nationalsozialismus in Lichtenrade an. Die Lichtenrader Bezirksverordnete Ingrid Kühnemann, die die Aktivitäten der Initiative seit Anbeginn unterstützt, und die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion in der BVV Tempelhof-Schöneberg, Gudrun Blankenburg, begleiteten den Rundgang.
Der Rundgang machte Station am Erich-Hermann-Platz, führte zum Gedenkstein für die Opfer des Faschismus auf dem Ev. Kirchhof in der Paplitzer Straße, zum Mahnmal für das KZ-Außenlager Lichtenrade im Bornhagenweg und weiter zu ausgewählten Stolpersteinen für jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger. Neben den historischen Inhalten wurde an der Entstehung der einzelnen Gedenkorte exemplarisch die Entwicklung von 30 Jahren Gedenkkultur in der Bundesrepublik Deutschland in Bezug auf den Nationalsozialismus nachvollzogen.
Die SPD Tempelhof-Schöneberg ist sehr glücklich über dieses inzwischen über 30 Jahre währende Engagement.