Kevin Kühnert, direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg und Mitglied der SPD Lichtenrade-Marienfelde, hatte am Mittwochabend interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einem Gespräch mit dem Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn Alexander Kaczmarek eingeladen, um sich über den aktuellen Baufortschritt der „Dresdner Bahn“ direkt auf der Baustelle zu informieren. Mehr als 20 Personen, darunter auch Melanie Kühnemann-Grunow, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses für den Wahlkreis Lichtenrade und der Lichtenrader Bezirksverordnete Jürgen Swobodzinski fanden sich auf dem Gleis des S-Bahnhofs Lichtenrade ein.
Mit Blick auf die Baustelle rund um den Bahnhof erläuterte Alexander Kaczmarek zunächst die zeitlichen Dimensionen des Projekts, sprach über Bauweise und verwendete Materialien sowie die künftige Taktung der Züge.
Im Anschluss hatten alle Anwesenden Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen. So thematisierte Jürgen Swobodzinski beispielsweise die aktiven Schallschutzmaßnahmen der Deutschen Bahn. Die hohen Wände, die zwischen den Bahnhöfen Attilastraße und Marienfelde sowie in Lichtenrade entlang der Bahnstrecke errichtet wurden, um die Anwohnenden vor Lärm zu schützen, führen zu einer optischen Trennung des Ortsteils. Die Unterbrechung der Sichtachse von der Bahnhofstraße hin zum westlichen Teil in Richtung Hilbert- und Prinzessinnenstraße wurde in den letzten Wochen auch in der Bezirksverordnetenversammlung thematisiert. „Es besteht der Wunsch, dass statt der grünen Schallschutzwände zumindest im Bereich des S-Bahnhofs andere Wände aus transparentem Material verwendet werden“, berichtete der Bezirksverordnete. Kaczmarek erläuterte daraufhin das Schallschutzkonzept und die Immissionsgrenzwerte der Verkehrslärmschutzverordnung, die mit anderen Materialien nicht erreicht werden könnten. Er versprach aber, sich mit dem Thema noch einmal zu befassen. Weitere Fragen drehten sich um Möglichkeiten der Dachbegrünung oder Installation von Photovoltaikanlagen an Bahnsteigen, um Fahrradabstellplätze und die Verkehrsführung im künftigen Tunnel unterhalb des Bahnhofes.
Alexander Kaczmarek ging auch auf grundsätzliche Hinweise zur fehlenden Barrierefreiheit der umliegenden Bahnhöfe ein. Im Fokus stand vor allem der S-Bahnhof Marienfelde, der von Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder Familien mit Kinderwagen nur bedingt oder gar nicht genutzt werden kann, weil er ausschließlich über Treppen erreichbar ist. Hier appellierte Kevin Kühnert an den Bahnbevollmächtigten, kurzfristig und zur Not auch provisorisch zeitgemäße Angebote für die Menschen in Marienfelde zu entwickeln und nicht länger auf Umbaumaßnahmen zu verweisen, die erst in zehn Jahren zu einer echten Barrierefreiheit führen werden.
78 Jahre nach Kriegsende
Zwischen 1933 und 1945 wurden auch in unserer unmittelbaren Nachbarschaft Menschen von den Nationalsozialisten enteignet, verfolgt, vertrieben, deportiert und ermordet. An ihr Schicksal in Lichtenrade 33 und in Marienfelde 7 Stolpersteine. Witterungsbedingt verschmutzen die Messingsteine im Laufe der Zeit. Indem wir die Steine zweimal jährlich putzen, so dass die Inschriften wieder gut lesbar werden, setzen wir ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt, Rassismus und rechte Ideologien. Am Montag, den 8. Mai jährt das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 78. Mal.
Aus diesem Anlass lädt die SPD Lichtenrade-Marienfelde am Samstag, den 6. Mai um 14 Uhr zu zwei parallel stattfindenden Stolperstein-Spaziergängen in den beiden Ortsteilen des Abteilungsgebiets ein. Wir gedenken der Opfer von Willkür und Gewaltherrschaft, indem wir ihre Namen und Schicksale verlesen, die Steine reinigen und Blumen niederlegen. Die Spaziergänge sind hinsichtlich der Wegstrecke und Dauer so konzipiert, dass sie sowohl für junge Familien mit kleinen Kindern als auch für ältere Personen gut geeignet sind. Interessierte Nicht-Parteimitglieder sind ausdrücklich herzlich willkommen.
Die Tour in Lichtenrade umfasst 1,5 km und 9 Stolpersteine. Treffpunkt ist der Stolperstein in Alt Lichtenrade 123 (Am Dorfteich) in 12309 Lichtenrade.
Die Tour in Marienfelde umfasst etwa 650 Meter und 7 Stolpersteine. Treffpunkt ist der Stolperstein in der Kirchstraße 84/85 in 12277 Marienfelde.
Weitere verlegte Steine in Lichtenrade-Marienfelde und Informationen zum Projekt Stolpersteine finden Interessierte unter: https://www.stolpersteine-berlin.de/de
Tempelhof-Schöneberg bleibt sozial und ökologisch
Am 17. April haben die Vorsitzenden der Parteien und Fraktionen von Die Bündnis90/ Die Grünen, SPD und Die Linke Tempelhof-Schöneberg die Vereinbarung für die gemeinsame Zusammenarbeit für eine progressive Mehrheit in der Bezirksverordnetenversammlung und im Bezirksamt unterschrieben.
Vorher hatten die Gremien der drei Parteien der Vereinbarung zugestimmt. Die Vereinbarung ist eine Zusatzvereinbarung, der Zählgemeinschaftsvertrag aus 2021 gilt für Grüne und SPD weiter.
Die Vereinbarung findet sich hier: PDF anzeigen
Worauf muss ich bei meinem neuen Arbeitsvertrag achten? Muss ich schon wieder einen befristeten Arbeitsvertrag unterschreiben? Was kann ich machen, wenn ich gemobbt werde? Muss ich diese Kündigung hinnehmen? Wie viel Abfindung steht mir zu? Wie lange muss ich auf mein Zeugnis warten?
Edmund Fleck ist seit 2000 als Rechtsanwalt zugelassen und hat sich mit seiner eigenen Kanzlei auf Arbeitsrecht spezialisiert. Fleck sieht eine menschenwürdige Arbeit als Grundbedingung des Lebens. Ab Dezember 2022 bietet Edmund Fleck monatlich an einem Mittwoch von 16:00 bis 17:00 Uhr eine unabhängige und kostenfreie Arbeitsrechtsberatung im Wahlkreisbüro von Kevin Kühnert an.
Die nächsten Beratungstermine:
Ort: Wahlkreisbüro Kevin Kühnert, Goebenstr. 3, 10783 Berlin-Schöneberg
Die Anmeldung ist erforderlich: persönlich im Wahlkreisbüro oder an kevin.kuehnert.wk@bundestag.de
Die Auswertung der Wiederholungswahl und das Schwerpunktthema Armut stehen auf der Tagesordnung der Kreisdelegiertenversammlung der SPD Tempelhof-Schöneberg. Die 130 Delegierten werden über 12 Anträge beraten. Hier geht es zur Antragsplattform.
Wann: Samstag, 18.03.2023, 10:00 Uhr
Zur KDV sind SPD-Mitglieder als Gäste herzlich willkommen. Die KDV findet nicht presseöffentlich statt.

Alle Informationen zu Ihrer Landtagsabgeordneten Melanie Kühnemann-Grunow finden Sie hier .

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Wir bestreiten unsere politische Arbeit mit ehrenamtlichen Mitgliedern und deren Beiträgen. Zusätzliche Spenden fließen ausschließlich in unserer politische Arbeit. Damit finanzieren wir Veranstaltungen, Materialien, und stellen Informationen bereit, um politische Teilhabe für alle Menschen in Lichtenrade und Marienfelde zu ermöglichen.
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